Rezension der Konzerte am 15. und 16. März 2025 in der Herz Jesu- und St. Bonifatius-Kirche

Rezension der Konzerte am 15. und 16. März 2025 in der Herz Jesu- und St. Bonifatius-Kirche

Rezension der Konzerte am 15. und 16. März 2025 in der Herz Jesu- und St. Bonifatius-Kirche

# Nachrichten aus Herz Jesu

Rezension der Konzerte am 15. und 16. März 2025 in der Herz Jesu- und St. Bonifatius-Kirche

Am 15. März 2025 in der Herz Jesu Kirche und am darauffolgenden Tag, dem 16. März 2025, in der St. Bonifatius-Kirche in Berlin wurde Pergolesis Stabat Mater aufgeführt – ein wahres Meisterwerk der sakralen Musik, das besonders in der vorösterlichen Zeit eine tiefere Bedeutung erhält, während sich die christliche Welt auf die Auferstehung vorbereitet.

Dieses im 18. Jahrhundert entstandene Werk kombiniert die Ästhetik des Barock mit einer intensiven Emotionalität und inneren Reflexion. Auf Grundlage der Verse von Jacopone da Todi entstanden Melodien, die den Schmerz und zugleich einen spirituellen Reinigungsprozess widerspiegeln.

Die Aufführung stach durch eine bemerkenswerte Harmonie zwischen der Sopranistin, dem Bariton und der Orgel hervor. Die Musik vereinte sowohl virtuose als auch meditative Momente, die den geistlichen Charakter des Stücks eindrucksvoll unterstrichen.

Sopranistin Sara Vujošević Jovanović beeindruckte mit ihrer präzisen Phrasierung und einer durchgehenden Ausdruckskraft in den Melodien. Besonders hervorzuheben war ihre bemerkenswerte Kontrolle über dynamische Nuancen und die präzise Artikulation, die ihr ein tiefes Verständnis für die vokalen Eigenheiten der Spätbarockmusik verlieh.

Bariton Dimitrije Grinih brachte mit seiner warmen Stimme sowohl emotionale Tiefe als auch klare, differenzierte Phrasierungen. Durch die Vielfalt seiner vokalen Farben verstärkte er die klanglichen Beziehungen innerhalb des Ensembles und vertiefte die rhetorische Dimension der Komposition.

An der Orgel sorgte Karolina Juodelytė für einen soliden und dennoch gefühlvollen Klangunterbau. Ihre präzise Registrierung und harmonische Gestaltung stützten nicht nur die dramatische Struktur des Werks, sondern setzten die Gesangspartien wirkungsvoll in Szene.

Das Zusammenspiel dieser drei Künstler schuf eine perfekte Balance zwischen Musik und Text und erweckte Pergolesis Stabat Mater auf eine beeindruckende Weise zum Leben.  

Pfarrei Bernhard Lichtenberg


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